00:00:00: Es ist mal wieder soweit, wir schauen bei viel Mann unter die Haube.
00:00:05: Und zwar geht es darum wie viel man aus Hamburg heraus international im E-Commerce wächst.
00:00:11: Dabei betrachten wir nicht nur was dabei gut läuft sondern auch mit welchen Herausforderungen und Stolpersteinen sie dabei konfrontiert sind.
00:00:19: Mehr Feuer für dein Online Marketing!
00:00:22: Mit Marketing on
00:00:23: Fire.
00:00:25: Ich bin Robin Heinze, Gründer und Geschäftsführer der Online-Marketingagentur Morefire.
00:00:29: Und das hier ist heute eine doppelte Premiere!
00:00:33: Denn nicht nur dass ich diesmal zwei neue Stimmen von Fielmann am Mikrofon habe sondern viel mehr.
00:00:40: es ist auch der erste Live-Podcast vom Marketing on Fire Bei Fielman in Hamburg fand das eCommerce Apparativo statt.
00:00:47: Das ist eine Networking Veranstaltung die regelmäßig die Hamburger eCommerz Szene zusammenbringt.
00:00:53: Vor etwa hundert Gästen hatte ich da das Vergnügen, mit Frau Kerodeck und Andrea Schmidt von Vielmann über deren Internationalisierung zu sprechen.
00:01:02: Wundere dich also jetzt nicht, wenn gleich im Hintergrund ab- und zu anderen Menschen zu hören sind?
00:01:07: Und auch dass Gespräch etwas mehr Dynamik dadurch vielleicht hat als sonst?
00:01:10: Die Einblicke in den E-Commerce Maschinenraum oder auch in die Strategie von Vielman sind aber mindestens genauso dynamisch und vor allem spannend!
00:01:19: Wir starten also jetzt direkt rein in die Vorstellung meiner beiden Gäste.
00:01:23: Los geht's!
00:01:25: Ja, hallo, herzlich willkommen hier bei uns zu Hause.
00:01:28: Danke schön dass alle da sind.
00:01:30: Ich bin Frau Gerodek und mein Jobtitel ist Director Global E-Commerce.
00:01:36: Das heißt ich verantworte hier die globalen e-Commerz Kanäle zusammen mit meinen Themes Und es ist eigentlich nicht nur e-commerce.
00:01:44: Wenn wir ganz ehrlich sind, ist es auch viel Omni-Channel.
00:01:47: was wird tun.
00:01:48: Weil wir ja ein Omni Channel Unternehmen sind und hier nicht nur E-Commerce und damit will ich sagen alleine mit E-commerce ist das nicht getan.
00:01:56: Ja von mir herzlich willkommen!
00:01:58: Ich bin Andreas, ich bin bei Frauke im Team Und mit meinem Team gemeinsam verantwortlich für die Budgetsteuerung, für die Onlinekanäle Für die Marketing Kanäle, für den organischen Traffic und die Conversion Optimierung auf den internationalen Webseiten.
00:02:12: Und damit starten wir direkt rein.
00:02:14: Ich bin in Hamburg angekommen, die Sonne hat geschieben und die nächsten zehn Meter fing es an zu regnen.
00:02:19: Dann kam eine Windböhe von der Seite und ich dachte mir das passt relativ gut zur Großwetterlage im E-Commerce so, nämlich dass auch ein bisschen wahr.
00:02:27: Manchmal kommt ein Sonnenschein und dann im nächsten Moment kommen wieder so dunkle Wolken.
00:02:31: Machen wir mal einen kleinen Temperatur, kleinen Wettercheck.
00:02:34: wie sieht die Lage bei vielmann aus?
00:02:39: Ich war heute Mittag mit einem Kollegen essen und wir hatten echte Loreo-Feelings.
00:02:43: Wer diesen Spot kennt, die Suppe so querfliegt, weil es so
00:02:47: stürmt!
00:02:48: So ist tatsächlich nämlich das gar nicht wahr im IKOMAS bei uns gerade.
00:02:53: Es ist heiter mit ein paar Schleierwolken?
00:02:56: Das wäre meine Einschätzung.
00:02:58: Die Lage ist natürlich dynamisch, das wissen wir alle.
00:03:02: Der Markt ist dynamisch sehr schnelle Veränderungen gerade.
00:03:05: aber was wir hier bei Fiemann haben ist natürlich eine super stabile Basis aus thousand three hundred stores weltweit also ein ganz stabiles stationär Geschäft auf dass wir die online Kanäle aufbauen, die digitalen Kanälen Und wir haben Kunden, die sehr zufrieden mit uns sind und vertrauen.
00:03:23: Das ist auch wichtig!
00:03:25: Wenn ich es so zu gucke in unserem Sortiment, schlecht geguckt wird ja immer, das wird sehr krisenfest.
00:03:31: Und wenn die Jugend mit ihrer Smartphone-Nutzung dazu kommt, dann sehe ich nicht dass besser werden wird?
00:03:37: Dazu kommt eine alternde Bevölkerung, die fürs Thema Hörakustik sehr empfänglich ist bei uns.
00:03:42: Wir haben mit dem Thema Hören und Sehen Themen, die alle Sinne ansprechen, die wichtigsten Sinne ansprechen für mich damit wirklich sehr gut aufgestellt.
00:03:52: Wachstum ist Smartphone-Nutzung, kommt nach das zu Interesse an Metabrillen gerade sehr ... Also, ah!
00:03:58: Halter mit Schleierwolken, ich bleibe dabei.
00:04:00: Halter bei Schleirwolken passt zum Wetter heute hier.
00:04:03: Wie ist es im internationalen Abgleich?
00:04:06: Wie schätzt ihr das ein?
00:04:07: oder wie nimmst du das wahr?
00:04:09: Deutschland versus andere Märkte?
00:04:12: Weil ihr seid jetzt nicht nur in zwei, drei Märkten unterwegs
00:04:15: Wir sind ein paar mehr.
00:04:16: Und ja, ich höre das immer, dass in Deutschland viel gemäckert und gejammert wird.
00:04:20: aber würde sagen wenn ich unseren E-Commerce-Part angucke dann ist es nicht meckern und jammern, es ist natürlich herausfordernd.
00:04:27: also Ja wir sind hier der Marktführer, ja mehr als jede zweite Brille in Deutschland wird bei Fiemann gekauft.
00:04:33: Kunden sind sehr zufrieden, es bedeutet aber natürlich auch, dass wir einen nicht kleinen Druck haben auch sehr gut weiter hinzumachen und dieses wunderschöne Erlebnis, was du bei uns in den Stores hast.
00:04:45: Menschen erzählen mir immer wenn sie bei vielmann waren darüber würde mir die Tür aufgehalten und da wurde nochmal der Name gesagt und das ist auch wirklich so!
00:04:53: Und wir sind angehalten dass online eben auch abzubilden.
00:04:56: also ich suche noch nach der aufgehaltenen Tür online.
00:05:00: Der Druck ist schon groß.
00:05:01: Der Druck auf uns, das genauso gut abzubilden und wir wollen es auch in anderen Ländern haben wir andere Herausforderungen.
00:05:08: also in Ländern wo wir noch gar nicht so bekannt sind, wo wir relativ neu auf dem Markt sind, wofür man als Marke noch nicht so bekannt ist.
00:05:14: da geht's dann eben darum die Marke auch bekannt zu machen erst mal zu erzählen wie ist dieser Optiker der jetzt hier auf den Markt kommt?
00:05:21: Also unterschiedlich.
00:05:22: aber von Jammern mit Weglagen würd ich sagen sind wir weit entfernt.
00:05:26: Dann reden wir bestens nicht über Fußball.
00:05:28: Ach, hör doch auf.
00:05:30: Aber du hast gerade so das Thema Herausforderungen angesprochen?
00:05:32: Was sind die typischen Herausforderungen, wenn es ans Thema Internationalisierung geht?
00:05:37: Man darf natürlich nicht denken, dass man einmal alles auf alle Märkte drauflegen kann.
00:05:41: Also seine Schablone grundsätzlich gehen nur an einen neuen Markt, wenn wir da auch schon Niederlassung haben.
00:05:48: Ein Online-Shop von vielmann wird es immer nur in einem Land geben, indem es auch Niederlastungen gibt und damit ist der Markt ja noch erst mal erschlossen.
00:05:57: Aber online musst du natürlich auch noch mal gucken, was denn so die Herausforderung des Marktes ist.
00:06:02: Wir sind mit Scale auf einer Plattform und können gleiche Sortimente, gleichen Content – das können wir alles gut ausrollen!
00:06:09: Und dann gibt es immer kleine Hürden, mit denen man nicht gerechnet hat wie zum Beispiel ... Zahlarten.
00:06:16: In Tschechien haben wir erledigt, zahlt man an der Haustür?
00:06:18: Das wussten wir nicht!
00:06:19: Hätten was gewusst, brauchst du in Tschechen nicht antreten wenn du die Zahlung an der haustür nicht anbietest.
00:06:25: Kleines Beispiel dass die Schweizer gar nicht so gerne Rabatten mögen weil sie dann immer denken es ist vielleicht doch gar nicht gut und dass man in Polen keinen Alkohol auf einer Werbung zeigen darf und wer einen tollen Weihnachtsthieser mit einem Punsch drauf hat.
00:06:43: Die Art von Herausforderungen, aber grundsätzlich schauen wir uns den Markt natürlich vorher sehr genau an und gehen auch in ganz engen Austausch mit den lokalen Teams dann.
00:06:50: Das ist eine unserer ganz großen Aufgaben, dass ich immer Omni-Channel Werbung mache, das sich ganz viele Formate auch habe mit meinem Bereich wie Renton E-Commerce oder einen wöchentlichen News-Settern, die mir erklären was machen wir eigentlich?
00:07:06: Und ganz viel Austauschwamarte mit dem stationären Kolleginnen und Kollegen
00:07:11: Und man hat ein Gefühl für die Größenordnungen zu kriegen.
00:07:13: In wie vielen Ländern seid ihr aktiv?
00:07:16: Deutschland ist der größte und etabliert es im Markt natürlich, dann Österreich und die Schweiz.
00:07:21: Polen und Tschechien zwei ganz stark wachsende Märkte.
00:07:24: im Moment macht Andreas einen riesen Job.
00:07:29: Dann gibt es Italien, gibt es quasi Schaufenster-Variante also auch der Fiemann Online Shop, wie man ihn jetzt sieht Preisen und Sortimenten Terminvereinbarung aber ohne Kauffunktion.
00:07:38: das würde als nächstes wahrscheinlich kommen.
00:07:41: Und dann sind wir ja noch in ein paar Märkten, wie man der Presse nehmen kann.
00:07:45: Wo noch nicht viel man dran steht, wo wir aber auch als Optikette vertreten sind und wo dann in den nächsten Jahren daran gearbeitet wird, wie auch diese Kolleginnen und Kollegen quasi in unser Netzwerk ziehen.
00:07:58: Also muss ich dich als Andreas fragen?
00:07:59: Wie habt ihr das Thema
00:08:00: Haustürverkauf
00:08:02: in Tschechien gelöst?
00:08:05: Ja es ist nicht der Haustüferkauf sondern wirklich nur die Bezahlung wenn der Lieferant vorbeikommt
00:08:09: Und das ist jetzt eine Standardfunktion, die Scale dann für euch implementiert hat?
00:08:13: Tatsächlich.
00:08:14: Wenn man sonst denkt, man kann ein Standard-Setup von Deutschland in alle Länder ausrollen immer genau dieses Spezialcase für bestimmte Länder, wo man noch mal einen Auge drauf haben muss und auch mit wunderbaren Überraschungen.
00:08:25: Wir hatten es in Polen zum Beispiel, dass die beliebte Zahlen abblickt und wir kennen das ja so wenn man eine Digitalzahlart in Deutschland hat, dass man von PayPal z.B.
00:08:33: wieder in den Checkout zurückgerootet wird und dann wunderbar wie man's gerne hat irgendwie den Zellen noch tracken kann.
00:08:38: Bei Blick endet die Journey leider bei Blick.
00:08:40: Das heißt, uns fehlen ungefähr sechzig Prozent der getrackten Sales in Polen und damit können wir jetzt irgendwie klarkommen?
00:08:46: Und das hoch skadieren!
00:08:47: Inzwischen ist der Markt so groß dass wir damit arbeiten können.
00:08:49: aber am Anfang war es halt echt ein Problem aus den restlichen Daten irgendwas abzuleiten um dann Performance-Kanäle steuern zu können.
00:08:57: Du hast ja gerade schon das Thema Meckern in Deutschland.
00:09:00: Wir meckern ja auch immer über den Stand der Digitalisierung, beim Thema KI haben wir es natürlich ganz ... Wir sind ja mailenweit abgehangen, ist immer so das Narrativ was wir irgendwie gerne mal im deutschen Raum haben.
00:09:13: Wie ist eure Einschätzung wenn wir die Reife grad vom deutschen E-Commerce vergleichen mit anderen Ländern?
00:09:20: Jetzt erstmal zum Beispiel die osteuropäischen Nachbarn.
00:09:23: aber ihr seid ja auch in USA unterwegs wo mein Bauchgefühl jetzt sagen würde, ganz andere Reifegrad.
00:09:29: Wie nehmt ihr das?
00:09:30: Also in Europa würde ich jetzt erst mal grob drüberlegen haben wir einen recht hohen Reife grad tatsächlich.
00:09:35: Wir merken eine sehr hohe Akzeptanz von der Nutzung von digitalen Services und auch von Omni Channel Dienstleistungen.
00:09:41: da können gar nicht einmal so stark zwischen den einzelnen Ländern unterscheiden dass wir irgendwie merken, dass die Tschechen anders reagieren als sich Schweizer oder die Deutschen.
00:09:49: USA sind wir natürlich jetzt noch recht neu im Markt.
00:09:52: Da wird es dann spannend, weil der Markt ist viel, viel größer.
00:09:54: Du hast unterschiedliche Steuersätze für die einzelnen Bundesstaaten und du hast unterschiedlich Datenschutz-Rechtlinien egal wo du unterwegs bist.
00:10:04: Ein Gelände wie Kalifornien schon ja?
00:10:07: Andere nicht!
00:10:08: Also auch das muss man in tatsächlichem Auge haben.
00:10:10: und gerade für unser Business hängt dort immer eine Krankenkasse dran und die sind lokal auch sehr unterschiedlich aufgestellt.
00:10:16: also das macht es auch nochmal hoch komplex.
00:10:18: Deswegen ist für uns eigentlich der Blick dann in Märkte, in denen wir gar nicht selbst aktiv sind super spannend um auch noch lernen zu können.
00:10:24: Also wenn man nach Asien schauen das natürlich eine noch höhere Mobile Nutzung als im Deutschland ein Thema.
00:10:30: es ist noch viel stärker personalisiert.
00:10:33: Wir haben noch Live-Shopping, wir haben Detocé alles Themen die super spannend sind.
00:10:38: aber für uns in unseren Märkten und vor allem mit unserem Sortiment wo auch langfristiges Vertrauen einfach einen viel viel größerer Fund als ein kurzfristiger Trend ist Super wichtig.
00:10:49: Da muss man auch sagen, wir verkaufen jetzt keine Handyhöhlen im Flash Sale, was man irgendwie mal super schnell testen kann sondern haben mit der Brille zwar ein Massenprodukt das aber trotzdem super personalisiert ist und das ist eine Vertrauensbasis die dort einfach funktioniert.
00:11:03: deswegen beobachten lernen und gucken ob wird es für uns adaptieren können oder weiter beobachen.
00:11:09: Ist noch ergänzt?
00:11:12: Also es ist ja schon so, dass wir an unseren Kunden sehen, dass so AI-generierte Geschichten die wir jetzt schon online anbieten auch sehr gut angenommen werden.
00:11:22: Du kannst bei uns eine Brille aufprobieren das sieht wirklich aus wie live.
00:11:27: du kannst während der Anprobe die Farbe der Brille und die Farben des Glases verändern.
00:11:32: Du kannst deinen Augenabstand bei uns messen und auch die Einschleifhöhe des Glases ist ja quasi ein von uns entwickeltes Feature, das auf KI beruht.
00:11:43: Wir machen schon ganz viel.
00:11:45: KI gesteuert auch die Terminvereinbarung und dann die Terminsteuerungen.
00:11:49: in den Stores ist halt auch KI gesteuert.
00:11:52: Und das nehmen unsere Kunden super gut an!
00:11:55: Wenn ich die Märkte miteinander vergleiche, das hat man gerade so.
00:11:58: das Thema Reifegrad.
00:11:59: Wie ist es in der Wettbewerbssituation?
00:12:02: Weil Deutschland seid direkt im Klaren Platz hier wahrscheinlich Marken- und Bekanntheit bis unteres Dach.
00:12:09: So wie ist das in anderen Ländern auch die Wettbetwerbsintensität?
00:12:17: Es ist natürlich für uns im Dachraum super dankbar gewesen, mit einem Online-Shop live zu gehen.
00:12:21: Weil du hast ihn angeschaltet und von Tag eins war Traffic und Konsum auf dem Shop.
00:12:26: Das ist in Tschechien eine andere Nummer gewesen so.
00:12:28: Und da war das in den ersten Wochen wirklich sehr traurig.
00:12:31: Da haben wir uns gefreut, wenn in der ersten Woche irgendwie ein Zelt passiert ist?
00:12:34: Das zog sich ne Weile hin!
00:12:35: Dann haben wir mich gefreud, wenn am Ende der Woche tausend Euro umgekommen sind... ...das war dann schon bisschen C, wo wir auch gemerkt haben okay.
00:12:42: Also unsere Erfolgsrezepte aus dem Dachraum laufen einfach nicht, niemand kennt uns.
00:12:47: Auch der Stationärgeschäft ist zu dem Zeitpunkt gerade noch aufgebaut worden.
00:12:50: das heißt wir konnten auch mit dem Fund was uns sonst immer hilft und auch nicht wuchern Das war dann schon mal eine harte Erfahrung tatsächlich damit klarzukommen und denn auch zusehen auch bestimmte Kanäle mit denen wir sonst arbeiten gibt es lokale Adaptionen die aber jetzt auch nicht so gut funktionieren wie wir das gewohnt sind.
00:13:07: also als Beispiel Es gibt in Tschechien eine Preissuchmaschine deren Name ich jetzt nicht nenne Aber sie sind in ihren Arbeitsprozessen nicht immer so gewesen, dass man das Gefühl hatte, dass sie Umsatz machen wollen.
00:13:19: Es hat wirklich alles super lange gedauert.
00:13:22: und in diese Geduld zu haben und das Verständnis, dass es in dem Markt scheinbar normal ist oder auch wenn wir aus Deutschland heraus auf Englisch mit denen kommunizieren, dass wir keine Antwort kriegen, dass für unsere lokalen Kollegen dann nochmal auf Tscheches schreiben oder sogar anrufen lassen muss.
00:13:35: Und das war auch interessant tatsächlich!
00:13:39: Schönes Stichwort Geschwindigkeit.
00:13:41: Also wenn ihr in einen neuen Markt reingeht, dann habt ihr jetzt die Erfahrung gemacht so Tschechien alles ein bisschen langsamer.
00:13:47: euch kennt keiner Wenn ihr eine Brille verkauft kann man jede einzelne fast feiern gehen.
00:13:51: also wie lange Vorlauf braucht ihr um in einen markt reinzugehen?
00:13:57: Also wenn jemand sagt so hier Tschechen wäre super.
00:14:00: wenn wir reingehen wann geht ihr da live?
00:14:04: Und dann halt eben auch, wann macht es aus einer wirtschaftlichen Perspektive fängt's auch an Spaß zu machen?
00:14:09: Weil so das was du jetzt gerade geschildert hast da waren die ersten Monate wahrscheinlich jetzt keine schwarze Null.
00:14:16: In der Gesamtbetrachtung.
00:14:17: Das wollte ich heraussehen, ne?
00:14:19: Also technisch sind wir inzwischen sehr schnell mit dem Livegang.
00:14:23: Es geht innerhalb weniger Monate durch die Plattformen.
00:14:27: Merkte wo jetzt kein vielmann bisher dran steht da was natürlich länger weil es da unterschiedliche Datenstrukturen gibt.
00:14:34: das muss alles erst mal angeglichen werden.
00:14:36: Technisch sind Wir wirklich sehr schnell.
00:14:38: also ist In dem Moment, wo wir wirklich Niederlassungen aufmachen fangen wir auch an mit dem über online nachzudenken und schauen dass wir dann auch Learnings mitnehmen von Anfang an.
00:14:48: Und nicht auch zu lange warten weil Dieses Konzept, immer da wo wir Stores haben auch einen Online-Shop zu haben.
00:14:54: Wir brauchen ja die Präsenz auch bei Kunden, weil uns Termine buchen.
00:14:57: Wir haben viele Millionen Terminbuchungen über die Onlinepräsenzen im Jahr.
00:15:01: Dadurch steuern wir auch Kundenströme in Niederlassung.
00:15:04: Viele Millionen online an Proben können erst mal das Sortiment anschauen.
00:15:14: Zu viele Menschen, die in den Stores ein bisschen zu kanalisieren.
00:15:17: Das ist ein Luxusproblem aus Deutschland, dass wir zu viele Kunden in Stores haben, die nur zwei Packungen Monatslinsen kaufen wollen und die die Kolleginnen und Kollegen von der Beratung für eine Gleitsichtbrille abhalten.
00:15:27: Dafür haben wir einen Abo im Store.
00:15:29: Wir schauen das immer.
00:15:31: relativ zeitnah dann auch nachziehen, einfach um die ganzen digitalen Services auch anbieten zu können.
00:15:37: Es geht nicht nur um Umsatz das muss man mal sagen.
00:15:40: wir sind das Einfallstor ins Schimann-Universum mit unserer Online Präsenz und bieten da halt ganz viele digitale Dienste an die jetzt nicht primär mit Umsatz zu tun haben.
00:15:52: Wir schicken einfach vorbereitete Kunden in Niederlassung was da natürlich auch wieder Beratungszeit verkürzt.
00:16:00: eines unserer wertvollsten Assets, was wir haben.
00:16:02: Die Beratungsminute!
00:16:05: Wie sind ... Also habt ihr sehr starke Unterschiede?
00:16:08: Was die Umsätze digital und stationär angeht nach Ländern?
00:16:13: Das heißt zum Beispiel in Deutschland mit einer hohen Bekanntheit gelerntes Verhalten.
00:16:18: Ich gehe ins Store rein an anderen Ländern komplett anderes verhalten oder ist das relativ ähnlich?
00:16:23: Das ist relativ ähnlich.
00:16:27: Wir sehen, dass Kunden Zumindest Europa weiter können wir es sagen, gelernt haben.
00:16:32: Ich schau erst mal online.
00:16:34: Da schaue ich mich um, da sehe ich was es gibt.
00:16:37: Dann buche ich einen Termin und mache vielleicht auch anderes Sortiment angucken.
00:16:41: Einen ersten Online-Hörtest ... Da mache ich vielleicht nochmal den Check, ob meine Brille noch passt.
00:16:46: Das kann man inzwischen auch alles digital bei uns machen, such mir ein bisschen was aus und gehe dann informiert in eine Niederlassung.
00:16:52: Das ist wirklich ein gelerntes Verhalten!
00:16:55: Und wir sehen jetzt auch... Die Brille hat natürlich ein bisschen gebraucht bis die angelaufen ist.
00:16:59: Also Brille online kaufen ist nochmal etwas anderes als zwei Packungen Monatslimsen.
00:17:03: Aber auch da haben wir so Formate wie Easy Second Pair.
00:17:06: Das heißt, du gehst in eine Niederlassung, lässt dir die Brille einmal anpassen und kaufst die zweite Brille dann online weil deine Kundenkonto die Werte einfach hat und du das einfach machen kannst.
00:17:16: Das ist inzwischen total etabliertes Format.
00:17:18: Das glaube ich auch unser erfolgreichstes Brillen-Kauf-Asset der Easy Second Per.
00:17:24: Kundenwissen bei uns inzwischen!
00:17:25: Das ist das Schöne also was im Moment Spaß macht.
00:17:28: man muss es nicht mehr immer erklären dass einen Online- und Offline-Strang haben.
00:17:35: Wir sind inzwischen so friede, unsere Kunden sind so friedee, die wechseln munter zwischen den Kanälen und nutzen wir
00:17:41: alle.".
00:17:42: Wenn ihr jetzt in der nächsten Markt reingeht sagt also jetzt kommt die Idee, wir gehen nach Nordwegen hatte dann so ein Playbook in der Tasche, ihr zieht das jetzt raus und sagt das ist ja so der Blueprint und wir starten jetzt in dem Markt.
00:17:53: und das sind so unsere übliche Vorgehensweise.
00:17:56: oder ist das ganz viel?
00:17:58: Wir müssen mal wieder komplett neu denken!
00:18:02: Also die technische Basis, die wir nutzen ist dann sowieso die gleiche.
00:18:05: Da müssen jetzt nicht alles komplett denken aber wir haben oben diese lokalen Besonderheiten auch wirklich rechtzeitig zu erfassen auf uns ein Format das heißt Integration Day.
00:18:13: da kommen denn wirklich aus allen tangierten Abteilungen von Marketing über Buchhaltung bis Logistik alle an einen Tisch.
00:18:19: Wir schließen uns einem zwei Tage an, pflastern alle Wände voll mit allen Punkten einer gesamten Customer Journey die wir betrachten müssen um zu gucken sind das Punkte die wir international einfach standardisiert übernehmen können.
00:18:31: oder gibt es eben lokale Besonderheiten um sicherzustellen dass uns dort nicht der Haustürverkauf nochmal durchrutscht?
00:18:38: und dann funktioniert das Playbook eigentlich auch über die Teams die aus der Zentrale unabhängig davon, für welches Land sie arbeiten und in den gleichen Prozessen arbeiten.
00:18:47: Aber immer mit der lokalen Expertise von den Kollegen vor Ort.
00:18:53: Ich find vielleicht noch ergänzt so das Target Operating Model bei uns im E-Com.
00:18:57: Wir haben Channel Manager.
00:18:59: Also Channel Managerin tatsächlich muss man mal erwähnen nur?
00:19:03: Für jedes Land eine Channel ManagerInn die sich quasi mit dem Online Shop identifiziert und den steuert und auch der Kontakt zu dem Länderverantwortlichen.
00:19:12: dann ist Und da geht es dann auch immer gleich.
00:19:16: Da bauen wir den Business Case auf, wie wir ihn komplett bei uns ... Wir haben alle Business Cases aufbauen und das wird mit rein.
00:19:22: Die Daten laufen in die Dashboards, die wir sowieso benutzen.
00:19:26: Das geht mit in die Planung.
00:19:28: Ja, dann läuft es genau so los wie in allen anderen Ländern auch.
00:19:32: Dann gibt's die Marketingplanung, die Logistikplanung?
00:19:35: Nein!
00:19:36: Immer gleich ist Playbook, hat sich sehr bewährt.
00:19:39: Auch die Austauschformate, die wir ganz regelmäßig mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen haben, Weeklies, Monthlies, Quarterlies, haben sich absolut bewährt, wo das alle immer wissen, woran arbeiten wir eigentlich gerade?
00:19:52: Das klingt mir alles so einfach!
00:19:58: Wir sind ja jetzt hier unter uns.
00:19:59: Das Thema Hausüberzahlung haben wir schon okay gelernt, aber was war das denn sonst noch so stolper fallen?
00:20:04: Wo ihr sagt, aha!
00:20:06: Das hätten wir gerne früher gewusst.
00:20:09: Also Andreas und ich haben uns drüber unterhalten.
00:20:12: Wir kommen beide aus Online-Only-Playern und haben gedacht nach, wenn wir zu viel mal gehen, dass da alles ist.
00:20:19: Die haben doch alles tatsächlich ... war zu dem Zeitpunkt, als wir mit dem ersten Online-Shop gestartet sind.
00:20:25: Dieses ganze Geschäft ja durchoptimiert und perfekt auf ein stationärer Geschäft.
00:20:31: Es ist nicht so, dass jetzt alle gerufen haben, alle Kolleginnen und Kollegen in den Stores Yes!
00:20:35: So auf einem Online-SHOP haben wir seit fünfzig Jahren gewartet.
00:20:37: Das ist richtig krass, dass ihr da seid.
00:20:39: vielen Dank das waren nicht so.
00:20:41: sondern was wir erst mal lernen mussten ist zu sagen wie schaffen wir denn eine Aktie?
00:20:47: in den Niederlassungen für diesen Online-Shop, weil wenn die nicht mitmachen und wenn sie nicht sagen, wir haben auch einen Online-Shop, den empfehle ich mal.
00:20:55: Dann sind wir verloren bei thousand three hundred stars!
00:20:58: Und das mussten wir wirklich hart lernen dass nicht jeder auf uns gewartet hat und mussten wirklich Formate entwickeln um diese diesen Gedanken von Omni Channel in die Niederlassung zu tragen.
00:21:11: Das war zum Teil wirklich, das waren oft natürlich kritisch die Kollegen und Kollegen.
00:21:16: Wir haben aber ganz viele von diesen durchaus kritischen und auch konstruktiven Anmerkungen mitgenommen.
00:21:21: wir haben inzwischen im Azubis als Botschafter genutzt weil sie natürlich mit ihrem sehr jungen Mindset auch sehr online affin sind und ... Das war nicht einfach.
00:21:31: also wenn du hören willst was nicht einfach war das war nicht Einfach ist es aber inzwischen muss leider sagen auch total gut
00:21:39: Ja, und sonst wird noch eine Perspektive ergänzen.
00:21:41: Auch vor Online-Pubplayer-Komment war für mich gar nicht so bewusst in der Vergangenheit, dass wenn ich ein Newsletter zum Beispiel raus schicke, das gab dir nur den einen Vertriebskanal.
00:21:50: Hier war aber das Problem einmal im Moment nicht drüber nachgedacht, dass wir vielleicht reinschreiben können.
00:21:55: Das Angebot gilt nur für online – das ist dem Kunden bei uns vollkommen egal!
00:22:00: Es stand dann ziemlich schnell ins Store und bestes Beispiel war der Newsletter zu dem Thema Schiebrillen.
00:22:05: Und mich rief dann irgendein Store an, ja Kunden stehen hier.
00:22:08: Wie könnten wir die jetzt mit Sehstärke verglasen?
00:22:10: Sagst du uns das!
00:22:12: Ich finde es kein Optik, keine Ahnung.
00:22:15: Das ist aber operatives Problem wo der Kunde im Laden stand und die Menschen vor den Herausforderungen gesetzt hat jetzt irgendwas damit zu machen nur weil ich nicht nachgedacht habe in dem Moment.
00:22:25: also das war denn auch eine harte Lernkurve Auch an jedem einzelnen Kontaktpunkt vorher immer die Omni Channel Journey direkt mitzudenken, so das
00:22:33: ... Diese Komplexität von diesem Gesandt.
00:22:35: Vielmal Universum hast du es auch gerade genannt.
00:22:37: Ich glaub, das triff's wahrscheinlich dann ganz gut da.
00:22:39: Da stolpert man als reiner online aber wahrscheinlich auch mal erwischt das eine oder andere Fettnetzchen.
00:22:46: Du warst vorhin über die Formate gesprochen, die ihr im stationären Handel gemacht habt um die dann auch mit ins Boot zu holen?
00:22:52: Kannst du dabei Spiele nennen?
00:22:54: Ja!
00:22:54: Wir haben... Wir haben angefangen, einen Newsletter zu schreiben jeden Freitag und zwar in einfacher Sprache.
00:23:01: Meine Tochter war zu dem Zeitpunkt, glaub ich, fünfzehn oder vierzehn.
00:23:04: Und wenn die in der Küche Hausaufgaben gemacht hat, hat sie immer gesagt nach einem Meeting, das ist als ob du in einer ganz anderen Sprache sprichst?
00:23:11: Ich verstehe überhaupt nicht was du da sagst!
00:23:14: Das ist ja auch so,
00:23:15: ne?!
00:23:15: Wir reden von Clicks und Call to Action und von Tisern... In der Niederlassung ist es der Kunde- und Beratungsgespräch.
00:23:24: Wir haben das überhaupt nicht verstanden, was wir da machen.
00:23:26: Also haben wir diesen Newsletter wirklich in einfacher Sprache geschrieben und haben geschrieben, was machen wir da eigentlich?
00:23:31: Und warum machen wir das?
00:23:33: Dann haben wir die Omni-Channel Ultras ins Leben gerufen mit einem KI generierten Omni Channel Ultra scharf, dass es jetzt hier noch überall auf Socken und Hoodies gibt.
00:23:43: Da haben wir uns zusammengetan mit Kolleginnen und Kollegen aus den Stores, aus verschiedenen Ländern, wer aus Marketing e kommen geguckt, wo sind eigentlich die größten Probleme?
00:23:52: Und hier haben wir dann gelöst zusammen.
00:23:54: Damit war schon mal so ein Format geschaffen, die Omni Channel Ultras.
00:23:57: Dann haben wir auf einem großen Treffen, was wir einmal im Jahr haben alle diese Socken und Hoodies angehabt.
00:24:03: Dann wurde das nach und nach wirklich sehr begehrt.
00:24:05: Dann hat man dieses Format Rent an E-Commerce.
00:24:07: Das heißt, man kann uns anrufen und dann kommen wir, egal wohin in welches Land oder auch der Revision war ich vor zwei Wochen, erzählen, was sie machen im E-Commerce.
00:24:18: Man kann uns merken ... Podcast haben wir einen Format hier intern, wo wir auch in kurzen Häppchen erzählen was wir eigentlich machen im E-Commerce.
00:24:26: Aber wir haben ganz viele Formate entwickelt und auch ganz regelmäßige Austauschrunden mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Niederlassung.
00:24:33: Ich bin inzwischen bei jedem Regionalleitungstreffen dabei.
00:24:36: die haben jetzt alle verstanden dass ich auch vertrieb mache wie sie Und jetzt sind wir so quasi eine Gänge.
00:24:45: Wie wichtig war es, dass die Leute verstehen in den Stores?
00:24:48: Dass ihr ja im Prinzip ergänzt und nicht kanibalisierendes Geschäft seid.
00:24:54: Superwichtig!
00:24:54: Weil das ist natürlich einer unserer relevantesten Touchpoints Und wenn die Kollegen vor Ort nicht dahinter stehen dann hätten wir auch echt ein Problem gehabt.
00:25:01: Deswegen haben wir das bei uns auch so gelöst, dass der Umsatz den WMI-Commerce generieren, auch den Stores jeweils zugeschrieben wird.
00:25:08: also wenn sie den Kunden kennen und er dort verortet ist, denn es ist deren Umsatz.
00:25:12: Das heißt die können auch wirklich breitschuldig sagen hey du musst für deine zwei Kontaktinsenparkungen, die daraus tun möchtest nicht nochmal herkommen sondern du kannst die ganz entspannt online bestellen und das wird denen trotzdem zugerechnet.
00:25:23: Und für uns natürlich tausende Kontakte jeden Tag.
00:25:26: und wenn die auch erwähnen Du hast die Online-Service nutzen, um dich vorzubereiten.
00:25:31: Um was nachzubestellen ist das Goldpferd.
00:25:34: Also, hab ich das jetzt richtig verstanden?
00:25:35: Dass ihr gar keinen Umsatz digital zuschreibt, sondern immer der Filiale.
00:25:40: Das heißt, ihr beiden seid reiner Kostenfaktor!
00:25:48: Geld weitergeber.
00:25:51: Das ist eine diplomatische Formulierung, finde ich gut!
00:25:53: Und Traffic-Bringer für die Storz natürlich?
00:25:56: Ja, tatsächlich ist das ja auch einer psychologischen Komponente.
00:25:59: Die Filian werden ja von Menschen geführt,
00:26:01: d.h.,
00:26:02: sie haben wahrscheinlich auch ein bisschen Unternehmerisches Gehen dahinter.
00:26:04: und wenn die dann auf einmal Angst haben dass man denen den Umsatz wegnimmt...
00:26:09: ...ja.
00:26:10: Und es wäre in Worst Case, wenn der Kunde reinkommt und sagt, ich habe was im Onlineshop gesehen Online-Shop kennen wir nicht, haben wir nichts mit zu tun.
00:26:17: Hat sicherlich jeder schon mal irgendwo anders erlebt.
00:26:19: die Erfahrung ist nicht schön und das wollten wir von Start weg auch wirklich vermeiden.
00:26:23: deswegen die Lösung dass nie das Gefühl eines Wettbewerbs entstehen konnte.
00:26:28: Wir sind ein Unternehmen also das entscheidende wir sind ein Unternehmens und am Ende ist es total egal wo der Umsatz gemacht wird.
00:26:35: Ja die Kunden verstehen zwar eh nicht Also was sollen die zwei geben?
00:26:37: Die Haarswert versteht ja kein Mensch.
00:26:39: Ein spannenden Punkt finde ich auch noch das Thema, du hast gerade kurz angeschnitten Andreas.
00:26:43: Das Thema CRM.
00:26:45: Wie geht ihr da vor?
00:26:47: Auch da Playbook jedes Land das gleiche, das heißt dass ihr da dann Datenbestand aufbaut und die kommen dann in die gleiche E-Mail-Kommunikation rein.
00:26:55: oder habt ihr da auch länderspezifische Geschichten wie ihr da berücksichtigt?
00:26:59: Also wir hatten den Luxusfaktor, dass wir in Deutschland zum Start des Online-Shops schon einen riesengroßen Kundenbestand haben, den wir auch kontaktieren durften per E-Mail.
00:27:07: Das heißt, wir konnten dort recht schnell sehr viel ausprobieren und dann haben wir tatsächlich alle Formate die in Deutschland super gut funktioniert haben nachdem wir in den anderen Ländern die später live gegangen sind mit dem Online Shop auch ein hinreichenden Permissionen Bestand hatten um etwas auszuspielen rüber kopiert.
00:27:23: Das heißt, wir starten eigentlich in der Regel immer in Deutschland mit dem größten Bestand um schnell einen validen Wert zu haben und rollen das dann tatsächlich international aus?
00:27:31: Da gibt es bis auf sprachliche Feinheiten eigentlich keinen Unterschied.
00:27:36: Wie sieht das mit anderen Kommunikationskanälen aus?
00:27:39: Themen wie Search, Themen wie Marktplätze, Preisvergleiche
00:27:43: etc.,
00:27:44: seid ihr da auch immer direkt aktiv?
00:27:46: oder ist das eher sowas was ihr sagt, dass es SR nachgelagert, ihr kommt immer aus den Filiaranbau-Datenbestand auf.
00:27:52: Wie geht ihr da vor?
00:27:54: Auf den großen relevanten Paid-Kanälen, also Google wenig überraschend.
00:27:57: Sind wir natürlich vertreten!
00:27:59: Wir schauen uns auch an welche Preissuchmaschinen in den einzelnen Märkten sind.
00:28:02: Da sind wir bei den relevantesten Playern.
00:28:04: Marktplätze machen wir bisher gar nicht.
00:28:07: hat sich für uns jetzt mit dem spitzen Bleistift noch nicht gerechnet das zu tun müssen mal gucken wie sich die Zukunft weiterentwickelt ob man auf Marktplatz ähnlichen Formaten zukünftig präsent sein muss.
00:28:18: Ansonsten, ja.
00:28:19: Aber die großen Player auf jeden Fall.
00:28:21: und dann wenn es lokale Adaptionen gibt, die relevant sind.
00:28:24: auch das Tschechien wieder ein Beispiel.
00:28:26: da gibt zum Beispiel nicht nur Bing als zweitgrößte oder Microsoft Advertising als zweite große Plattform sondern eine lokal Lösung deren Namen jetzt ad hoc nicht einfällt.
00:28:35: aber Sesnamen genau danke.
00:28:39: tatsächlich sind wir ja mit dem Thema Gesundheitsdienstleistung die mir jetzt auch anbieten werden wir ja gerade zum eigenen Marktplatz.
00:28:46: Also kannst du bei uns ja jetzt schon einen Eihälz-Check buchen und in der Niederlassung quasi deine Augen einmal komplett checken lassen, was ja wie wir alle wissen keine Arzttermine innerhalb von sechs Monaten gibt.
00:28:58: Und das ist ja quasi so ein Beginn, den eigener Marktplatz zu sein für Gesundheitsthemen.
00:29:05: Du hast gerade eine Spitzenbleistift angesprochen.
00:29:07: Lass mal über Zahlen reden!
00:29:09: So, Thema ... Kundenwert, Customer Lifetime Value.
00:29:12: Ich weiß ja, dass ihr da eine sehr langfristige Perspektive auch drauf habt.
00:29:17: Das heißt man kommt in das vielmann Universum quasi rein und erst mit totkommt geht man quasi wieder raus.
00:29:23: D.h.,
00:29:23: der Kundenwert aufs gesamte Leben gerechnet ist schon eine sehr große Zeitspanne.
00:29:28: dann auch seht ihr schon deutliche Unterschiede auch was Kundenwehr-Kundenhaltbarkeit nach unterschiedlichen Ländern angeht.
00:29:36: Da muss man jetzt aus E-Commerce Perspektive fairerweise sagen, dass wir noch recht jung sind und deswegen auch gar keine langen Reihen haben.
00:29:43: Also um stationär kaufbeiner Brille haben wir in der Regel so wiederkaufs Zyklen von vier bis fünf Jahren also schon recht lange.
00:29:49: den e-Commerse gibt es erst sechs Jahre.
00:29:52: das heißt ich kann mir die eine oder andere Kohorte anschauen aber noch nicht seriös draus ableiten und wenn man noch weitere Sortimente wie die Hörakustik zum Beispiel dazu nimmt sind die Zyklien halt noch länger.
00:30:02: Was wir aber sehen, dass wir aus dem Stationär-Business gemessen eine sehr hohe Kunden zu Friedenheit und Loyalität haben.
00:30:09: Und wie du es eben sagst, die Kunden bleiben dann bei uns und empfehlen uns auch weiter.
00:30:13: von daher... Das ist die positive Arbeitshypothese, das wir den gleichen Customer-Life-Dame Value und Zyklus auch im E-Commerce haben werden.
00:30:21: Du wirst einfach in fünf Jahren hier nochmal machen und dann können wir das ganze Daten basiert auswerten!
00:30:27: Eine Frage finde ich immer im Marketing & E-commerce Kontext Super spannend, da bin ich auf eure Antwort extrem gespannt.
00:30:36: Wie priorisiert ihr?
00:30:37: Weil das Thema... Es gibt diverse Länder wo ihr noch nicht seid.
00:30:41: Ihr habt diverse Themen die ihr angehen könnt also das kennt wahrscheinlich auch jeder hier im Raum.
00:30:46: Langeweile ist jetzt nicht so das größte Problem was wir Arbeitsalltag haben.
00:30:50: Also zwei Perspektiven gerne darauf.
00:30:53: erstens wie macht ihr das persönlich und wie macht dir das so als Organisationen im Gesamten, also wie priorisierst du persönlich?
00:31:01: Weil Du hast wahrscheinlich auch den Schreibtisch randvoll.
00:31:03: Hast Du und welche Methoden die Du davor gehst?
00:31:05: Boah!
00:31:06: Also die Frage nach den Ländern ist jetzt recht einfach weil wie Frau Kischung sagt ihr wir gehen nur in Länder mit dem E-Commerce wo wir auch einen stationär Geschäft haben.
00:31:13: da bleibt jetzt nicht mehr so viel übrig.
00:31:15: dann haben wir noch Italien wo wir momentan das Schaufenster haben.
00:31:17: Da gibt es momentan ein paar steuerliche Gründe oder Steuern Sondergründe der Finanzanforderung in Italien, die nochmal wieder eine Lokalisierungsschleife nach sich ziehen.
00:31:25: Die es ganz ein bisschen komplizierter macht dort live zu gehen.
00:31:29: das wäre das nächste Thema.
00:31:30: und ansonsten bei den Marketing Kanälen ja schlichtweg der Kanal mit der größten Relevanz und erwartungsgemäß den besten Roars.
00:31:39: Da setzen wir erst die Energie drauf, dann gucken wir natürlich das wir möglichst von den Paid-Kanälen runterkommen und die non-Paid Kanäle priorisieren also SEO Geo und Direct dass wir auch als Ecommerce in der Brandkommunikation noch stärker stattfinden und CRM natürlich.
00:31:56: Und wenn da noch Zeit ist geht die Kaskade weiter runter und logischerweise denn auch die größeren Länder priorisierter als die Kleinaren.
00:32:05: Ja, und ansonsten ist Feature-Entwicklung, Weiterentwicklung Online-Shop angeht natürlich einmal immer zu schauen was sind die größten Nieds der Kunden also wo sind die großen Ausstiegspunkte?
00:32:14: Wo können wir da... wo können wir etwas tun?
00:32:16: Und dann sind wir knallhart mit Business Case dabei.
00:32:20: Also gucken uns wirklich das an was auch einen positiven Business Case hat was gut gemacht fürs Kapazität gibt und wo der Business Case positiv ist, so spätestens im nächsten Jahr.
00:32:33: Und danach priorisieren wir ... Danach wird die Roadmap aufgestellt und ja dann ... Dann is no pressure.
00:32:41: aber wann ist denn fertig?
00:32:43: So da schließe ich noch eine Frage dran.
00:32:46: Danach kommen wir zu euren Fragen.
00:32:47: das heißt ihr könnt euch jetzt kluge Fragen überlegen.
00:32:50: schon mal.
00:32:50: Thema Roadmap und Pressure.
00:32:55: Wie viel Druck ist da auf dem Kessel, wenn ihr mit einem Markt reingeht?
00:32:58: Und wie lang ist euer Planungshorizont.
00:33:01: Geht ihr da im nächsten Quartal erreicht sein?
00:33:04: oder gucken wir mal auf die nächste drei Jahre ... Wie geht ihr davor?
00:33:09: Je nachdem.
00:33:09: Also beides in ein neues Land zu gehen, wo wer vielleicht noch nicht jetzt filmen kann.
00:33:15: heißen und wo es noch um Produktdaten und anderes geht.
00:33:19: Um einen Wechsel auf die Plattform, da dauert's natürlich länger, wenn das ein Land ist, wo schon viel man dran steht, geht es deutlich schneller.
00:33:26: Und dann gibt es die kurzfristigen Roadmaps, die mittelfristigen und langfristigen.
00:33:30: Aber natürlich waren wir es schon geplant.
00:33:33: Davon darf es ausgehen!
00:33:35: Das überraschnecht nicht so eure Fragen?
00:33:37: Erst mal vielen Dank.
00:33:38: Ich hab mich gerade
00:33:40: erzählt, dass der Online-Shop mehr der Zulieferer ist für Das stationäre Geschäft und könnte das irgendwie tracken?
00:33:49: bzw.
00:33:49: ist das Messer über das Gruppenkonto oder ... Ja, genau!
00:33:54: Die Frage war, der Online-Shop ist quasi der Zulieferer so?
00:33:59: Das
00:33:59: Einfallstor ins Vielmann-Universum...
00:34:04: Das merken wir uns jetzt alle.
00:34:05: Der Online-SHOP ist das Einfallstor ins Vielman-Universe.
00:34:10: Auch da können wir froh und stolz berichten, dass wir jetzt das neue Kundenkonto in der Dachregion schon ausgerollt haben.
00:34:19: Jetzt sagt ihr vielleicht, Kundenkonto ist ja crazy habe ich bei Amazon seit zehn Jahren.
00:34:24: Das wollt ihr mir erzählen?
00:34:25: Bisher war es so, also Gesundheitsdaten sind Daten die sind genauso wie Tumormarker kategorisiert.
00:34:31: Also wir reden hier wirklich von Gesundheitsdatten.
00:34:33: Die können wir nicht einfach durch die Gegend schicken.
00:34:35: Da müssen wir schon sehr sorgfältig umgehen und da müssen unsere Kunden viel Vertrauen haben.
00:34:39: Jetzt gibt es einen Kundenkonto zum ersten Mal in der Dachregion, indem deine Daten, deine Käufe aus der Niederlassung und aus dem Online-Shop beide drin sind.
00:34:50: Und damit haben wir jetzt zum ersten mal ... Thank God, diese dreihundertsechzig-Grad-Sicht auf unsere Kunden.
00:34:56: Wir wissen wann warst du in der Niederlassung?
00:34:58: Was hast du da gemacht?
00:34:59: Wann hast du im Onlineshop nachgekauft und wann bist du dann wieder in die Niederlassung gegangen?
00:35:03: Also wir haben jetzt die Möglichkeit ja auch richtig richtig personalisiert auf unser Kunden einzugehen und jedenfalls sie mit dem neuen Kundenkonto ein Zuhause zu geben weil es hab in meinem Studium bei ansonsten gearbeitet.
00:35:16: Kein Mann kannte seine Hosengröße, was glaubst du wie's ist mit deinem Brillenwert?
00:35:20: Das ist noch viel, viel schlimmer und die hast Du jetzt alle zu Hause in Deim
00:35:25: Kundenkonto.".
00:35:26: Genau sonst vielleicht noch ergänzend auch für Kunden, die keinen Kundenkontor haben, haben wir natürlich die Standard-Trackingwege auch das Appointment Booking Event mitzutracken inklusive No Show Quote und Umsatz nachher im Store durchzumessen um dort performant optimieren zu können.
00:35:43: Welcher Mann kennt hier seine Hosengröße?
00:35:49: Solide Quote, würde ich sagen.
00:35:52: So, da vorne war noch Frage ...
00:35:54: Ich hab eine Frage das Thema App, also vielmehr selbst.
00:35:57: Ich habe gerade
00:35:58: mal gemuscht und hab jetzt zur Kontaktlinsung gesehen.
00:36:02: Die sieht es daraus, gibt's da irgendwie
00:36:04: ... Die Contact Linsen App, die du da siehst ist tatsächlich unser ältestes digitales Produkt.
00:36:11: Gibt es schon sehr lange und viel länger als es denn online Shop gibt?
00:36:16: Das ist jetzt eine App, da wird dir quasi in der Niederlassung dein System einmal hinterlegt und dann kannst du das wann immer du möchtest hinterher bestellen.
00:36:24: Die hat immer noch ein solides Grundrauschen für alle Kunden, die einfach nur immer mal Kontaktlinsen nachbestellen.
00:36:30: und Andreas liebt sie weil da kein Performance-Wartling drauf ist!
00:36:34: die eine Fehmarn-App bei einem Nachkaufszyklos von ein paar Jahren bei einer Brille würde natürlich bedeuten, dass du die ungefähr dreihundertmal aktualisieren musstest im App Store bis du deine nächste Brille kaufst.
00:36:47: Das ist aktuell ... Ich würd nicht sich für alle Zeiten auslesen, aber aktuell ist es jetzt einfach nicht unser Thema.
00:36:55: Weiterfragen?
00:36:55: Eine Frage.
00:36:56: Eine Frage lassen wir noch
00:36:58: zu.
00:36:59: Ganz da hinten!
00:37:01: Sie war schneller hinter dir.
00:37:09: Bitte doch wissen was das Wort eintritt.
00:37:17: Genau.
00:37:18: Zum Markt eintritt haben wir natürlich in einem kompletten Business Case, der auch ein Marketing-Budget inklusive Aufteilungen nach Sortiment und konkreter Kur-Erwartung beinhaltet.
00:37:28: Dann gucken wir das wir direkt erstmal in der Kommunikation von den Stores mit drin sind, dass die Kunden an den nativen Touchpoints tatsächlich nicht informiert werden.
00:37:37: Wir fangen rechtzeitig an also in der Regel haben wir in den Ländern ja vorher auch schon eine Online Präsenz bevor ein Onlineshop dazukommt, dass wir schon anfangen E-Mail Permissions einzusammeln um auch hier möglichst viele Touchpoints zu haben.
00:37:48: und dann ist der einfachste Einstieg in der Regel tatsächlich Google Shopping was uns zugute kommt aufgrund der Bekanntheit und auch der Klarheit, wofür wir stehen.
00:38:01: Dass wir recht schnell organische Umsätze über SEO tatsächlich mit erreichen können.
00:38:07: Ihr seid ja noch ein bisschen hier.
00:38:08: also insofern alle weiteren Fragen an die beiden einfach jetzt gleich stellen und dann sage ich euch beiden vielen vielen Dank für die Einblicke und euch vielen dank für das Aufmerksame zuhören und die schönen Fragen!
00:38:20: Danke schön.
00:38:27: Das war sie, die erste Live mit Publikum Aufzeichnung von Marketing on Fire.
00:38:33: Mir hat das vor Ort Riesenspaß gemacht und die Resonanz vom Publikuum auch bei Filmen vor Ort war extrem positiv Und ich wurde nachdem ich das auf LinkedIn gepostet habe von anderen Veranstaltern angeschrieben
00:38:45: oder
00:38:46: bin verteckt worden damit wir es auf jeden Fall häufiger machen.
00:38:49: Jetzt ist meine spannende Frage an dich
00:38:51: wie siehst du das?
00:38:52: Du warst nicht live vor Ort Und hast du das jetzt nochmal angehört?
00:38:55: Ist das als für Erlebnis auch im Podcast hier auf jeden Fall höher ins Wert?
00:38:59: oder sagst du lieber mich, lieber klassische Folgen nur.
00:39:02: Das Feedback
00:39:03: ist für mich super hilfreich
00:39:04: damit ich da einfach in die Planung gehen kann.
00:39:06: und auch wenn du andere Veranstaltungen kennst wo du sagst, da würde es total Sinn ergeben weil da sind schlaue Leute die man unbedingt gleich mal interviewen sollte dann verbinde mich da gerne mit den Veranstaltern oder gebt mir den Hinweis dann verfolge ich das gerne weiter.
00:39:18: Und ansonsten gibt's ab nächster Woche wieder die gewohnten Folgen ohne Live-Publikum, dafür natürlich auch mit mindestens genauso viel Input wie in der heutigen Episode.
00:39:28: Bitte abonniere diesen Podcast
00:39:30: auch damit du diese Folge
00:39:31: nicht verpasst
00:39:32: und schieke da gerne eine fünf Sterne Bewertung, damit wir auch weiterhin tolle Gäste auf unsere Plattform bekommen.
00:39:37: Danke dir!
00:39:38: Und bis nächste Woche.
00:39:39: Ciao.